Ein Pfeifen, ein Zischen, ein Brummen …
… und das alles ohne äußeren Ton, dafür aber rund um die Uhr im eigenen Kopf.
Tinnitus ist ein stiller Begleiter, den niemand eingeladen hat – und doch ist er plötzlich da. Mal laut, mal leise. Manchmal kaum spürbar. Und manchmal so präsent, dass er uns fast den Verstand raubt.
Aber was viele Menschen nicht wissen:
Tinnitus ist keine Krankheit – sondern ein Symptom.
Ein Signal des Körpers, das uns zeigt:
„Hier ist etwas aus dem Gleichgewicht geraten.“
Was kann Tinnitus auslösen?
Die Liste der möglichen Ursachen ist lang – und oft ist es nicht nur eine einzige Sache, sondern ein Zusammenspiel:
• Anhaltender Stress und innere Anspannung
• Verspannungen – besonders im Nacken, Kiefer (Kaumuskulatur) oder oberen Rücken
• Eine Fehlstellung des Kiefers (CMD – craniomandibuläre Dysfunktion)
• Bluthochdruck oder Herz-Kreislauf-Belastungen
• Ein blockierter oder gereizter Vagusnerv – unser innerer Beruhiger
• Kieferpressen oder Zähneknirschen, besonders nachts
• Ohrinfektionen, Schleimhautschwellungen, aber auch Stille & innere Unruhe
• Und manchmal: einfach ein Zuviel vom Leben
Tinnitus & Verspannungen – eine unterschätzte Verbindung
Viele meiner Patient*innen berichten:
„Der Ton wird schlimmer, wenn ich gestresst bin.“
„Wenn ich den Kiefer locker lasse, wird es besser.“
„Beim Massieren des Nackens spüre ich, wie sich der Ton verändert.“
Und genau das ist der Schlüssel:
Tinnitus hängt bei sehr vielen Menschen direkt mit muskulären Verspannungen zusammen.
Vor allem:
• Kaumuskulatur (z. B. durch Knirschen, Pressen)
• Nacken- und Schultermuskulatur
• Faszien im Kiefer- und Halsbereich
• und der sensible Vagusnerv, der bei zu viel Spannung einfach dichtmacht
Das kann sogar so weit gehen, dass zusätzlich Schwindel auftritt – weil die Spannungen das Gleichgewichtssystem mit beeinflussen.
Was kannst du tun?
Die gute Nachricht:
Tinnitus ist beeinflussbar.
Je besser wir verstehen, woher das Geräusch kommt, desto klarer wird auch der Weg, es zu beruhigen – und manchmal sogar ganz loszuwerden.
Hier ein paar liebevolle, ganzheitliche Ansätze:
1. Manuelle Behandlung & CMD-Therapie
• Sanfte Kiefergelenks-Behandlung
• Faszienlösungen im Kopf-, Nacken- und Schulterbereich
• Entlastung der Kaumuskeln durch gezielte Übungen oder Schienen
• Entstauung rund um den Vagusnerv
Oft reicht schon eine gezielte manuelle Anwendung und Übungen die ich dir zeige, um das Geräusch deutlich zu verringern.
2. Stressreduktion & mentale Begleitung
• Atemtechniken, Achtsamkeit, Meditation
• Gespräche & psychologische Begleitung
• Prana-Heilung oder andere energetische Methoden
• Erlaubnis, sich zu entspannen – auch innerlich
• Lernen, sich selbst wieder zuzuhören
3. Die Rolle von Nahrung & Ergänzungen
Auch wenn es sich vielleicht so anhört, als wolle ich dir hier „etwas aufdrücken“ – das ist nicht der Fall.
Ich weiß aus Erfahrung, wie wichtig es ist, den Körper von innen zu unterstützen, wenn er im Außen überfordert ist.
Deshalb arbeite ich oft mit einer Basisversorgung an Mikronährstoffen, die den Körper wieder in Balance bringen – ganz besonders:
• Magnesium (zur Muskelentspannung)
• B-Vitamine (für Nerven & Regeneration)
• Zink, Omega-3, Adaptogene Kräuter (z. B. Ashwagandha)
In meinem Bereich „Grundversorgung“ findest du Empfehlungen, die ich nicht aus Werbung, sondern aus jahrelanger Praxis ausgewählt habe.
Du musst sie nicht nehmen – aber wenn du willst, zeig ich dir gerne, was für dich sinnvoll sein kann.
Und ja: Du bekommst auch Rabattcodes, wenn du möchtest.
Tinnitus ist keine Strafe – sondern ein Signal
Wenn du gerade dieses Pfeifen im Ohr hörst – atme einmal tief durch.
Es ist nicht „dein Schicksal“. Es ist kein unheilbares Leiden. Es ist dein Körper, der dir sagt:
„Bitte hör mir mal zu.“
Und genau das machen wir gemeinsam.
Wir hören dir zu. Deinem Körper. Deinem Nervensystem. Deiner Seele.
Ich begleite dich – wenn du möchtest
Ob mit manueller Behandlung, psychologischer Begleitung, energetischer Arbeit oder einem sanften Blick auf deine Grundversorgung –
ich bin da.
Ohne Druck. Ohne Versprechen. Aber mit viel Herz, Wissen und Raum für dich.
Denn manchmal braucht es nur einen neuen Blickwinkel, damit der Ton leiser wird.
Nicole vom Naturheilstübchen
„Auch leise Töne sind wichtig. Aber sie müssen nicht für immer bleiben.“ 🕊️